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Altersarmut trifft vermehrt Migranten

Düsseldorf. 41,5 Prozent der ausländischen Senioren in Deutschland sind von Altersarmut betroffen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung von Eric Seils, Sozialexperte des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung. Sie erscheint am 15.7. in einem Schwerpunktheft der WSI-Mitteilungen. »Armutsgefährdet« ist nach gängiger Definition, wer als Alleinstehender ein monatliches Einkommen unter 848 Euro hat. Unter allen Senioren in der Bundesrepublik betrug der Anteil 2011 laut Mikrozensus 13,3 Prozent. Im Vergleich zu den Vorjahren ist das Armutsrisiko unter den älteren Migranten um knapp drei Prozentpunkte angestiegen. »Nach einem Leben voller Arbeit droht den ehemaligen Gastarbeitern die Altersarmut«, resümiert Seils. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.07.2013, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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