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Keine Einigung zur Weservertiefung

Bremen. Im Streit um die Weservertiefung hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) einer außergerichtlichen Einigung eine Absage erteilt. Nun wird das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am 11. Juli über die Klage des BUND urteilen. »Der Fall ist so kompliziert, daß schon aus zeitlichen Gründen keine außergerichtliche Einigung mehr bis zum 11. Juli möglich ist«, sagte der Geschäftsführer des Bremer BUND, Martin Rode, dem Delmenhorster Kreisblatt (Montag). Der Flußabschnitt zwischen Bremerhaven und Bremen soll auf rund 65 Kilometern Länge ausgebaggert werden, Schifffahrtsverwaltung und Wirtschaftsverbände wollen so die Konkurrenzfähigkeit der Häfen in beiden Städten erhalten. Der BUND sieht zahlreiche Verstöße gegen Naturschutzrecht und bezweifelt die wirtschaftliche Notwendigkeit des Vorhabens. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.06.2013, Seite 5, Inland

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