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Grüne Verbrechen

Im Dokfilm »Climate Crimes« geht es um Umweltverbrechen, die im Namen des Klimaschutzes begangen werden. Folgen für die Natur und die betroffene Bevölkerung werden an den Schauplätzen erörtert. Regisseur Ulrich Eichelmann reiste zu Wasserkraftwerken und verbundenen Staudammprojekten, stellt von Biodiesel- und Biogasboom bedrohte Landschaften und Lebensräume vor. Ein Beispiel der für »grüne« Energien angerichteten Verheerungen ist das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin im Land Brandenburg, wo massenhaft Mais zur Gasproduktion angebaut wird, weitere sind die Mesopotamischen Sümpfe im Irak sowie die Urwälder Amazoniens und Indonesiens. Am Donnerstag, 20 Uhr, läuft »Climate Crimes« im Berliner Kino Hackesche Höfe. Im Anschluß redet der Filmemacher mit dem Wirtschaftswissenschaftler Niko Paech. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.06.2013, Seite 12, Feuilleton

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