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Beckstein zu NSU: Kein großen Fehler

München. Der frühere bayerische Ministerpräsident und Innenminister Günther Beckstein (CSU/Foto) sieht nach wie vor keine eklatanten Fehler der Behörden bei den Ermittlungen nach den NSU-Morden. »Ich kenne keinen Punkt, wo ich sage: Hätte man das anders gemacht, dann wären die Täter sofort gefaßt worden. Kenne ich bis heute nicht«, sagte er am Dienstag im NSU-Untersuchungsausschuß des Landtags in München. Der CSU-Politiker fügte aber hinzu: »Aus heutiger Sicht sage ich: Man hätte sehr viel stärker im rechtsextremen Bereich ermitteln sollen.« Er habe, so Beckstein, bereits nach dem ersten Mord in Nürnberg nachgefragt, ob ein ausländerfeindlicher Hintergrund denkbar sei. Er habe dann bei jedem weiteren Mord »immer heftiger nachgefragt«, habe die Beamten »genervt«. Allerdings hätten ihm die Ermittler geantwortet, daß es keine Spuren gebe, die das »Bauchgefühl« gestützt hätten. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.06.2013, Seite 1, Inland

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