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NSU: »129er Liste« jetzt »500er Liste«

München. Nicht 129, sondern rund 500 Personen sollen von den Sicherheitsbehörden auf mögliche Bezüge zum »Nationalsozialistischen Untergrund« (NSU) überprüft worden sein. Dies gab die Bundesanwaltschaft am Dienstag überraschend vor dem Oberlandesgericht München bekannt. Im Prozeß um die Mord- und Anschlagsserie des NSU hatten Nebenklagevertreter beantragt, Personen auf der bisher bekannten sogenannten 129er-Liste als Zuschauer vom Prozeß auszuschließen, da sie als Zeugen in Betracht kämen. Dies gelte auch für Personen auf einer aktualisierten Version dieser Liste. Der Antrag wurde abgelehnt.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.06.2013, Seite 2, Inland

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