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De Maizière soll früher informiert gewesen sein

Ingolstadt. Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) war einem Zeitungsbericht zufolge früher als zugegeben über Probleme mit der Zulassung der Aufklärungsdrohne »Euro-Hawk« informiert. Der Politiker habe bereits am 8. Mai bei einem Redaktionsbesuch in Ingolstadt erhebliche Zweifel an der Drohne geäußert, berichtet der Donaukurier (Freitagsausgabe). De Maizière antwortete damals auf die Frage, ob die Bundeswehr wie geplant fünf Drohnen beschaffen werde, daß dies »im Moment« nicht so aussehe. Am Mittwoch hatte de Maizière einen Untersuchungsbericht zum Drohnendebakel vorgelegt und behauptet, erst am 13. Mai von seinen Staatssekretären über Probleme mit der Drohnenbeschaffung informiert worden zu sein. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.06.2013, Seite 2, Inland

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