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Grüße nach Istanbul
Berlin. Am Montag abend demonstrierten in Berlin-Kreuzberg bis zu 1000 Menschen, um ihre Solidarität mit dem Aufstand in der Türkei zu bekunden. »Wir lassen unsere Freunde nicht allein!«, sagte ein Redner. Am selben Tag war ein Demonstrant im türkischen Antakya von der Polizei getötet worden. Diese Nachricht hatte die spontane Mobilisierung über soziale Netzwerke befeuert. Bereits am Wochenende hatten Tausende an Demonstrationen in Berlin teilgenommen. »In den letzten Jahren hat es in der Türkei viel Repression gegen die Arbeiter und die Kurden gegeben«, so Ece Yilidrim, die die Proteste mitorganisiert hat. »Das Fällen der Bäume am Taksim-Platz war nur der Tropfen, der das Faß zum Überlaufen brachte.«
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Wladek Flakin
