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BaFin: Kriminalität nicht systematisch

Bonn. Bei der Untersuchung der Affäre um manipulierte Zinssätze hat die deutsche Bankenaufsicht bisher keine Anhaltspunkte für systematische Kriminalität entdeckt. Es scheine eher um einzelne Händler zu gehen, sagte BaFin-Präsidentin Elke König am Dienstag bei der Vorlage des Jahresberichtes 2012. Die Ermittlungen gegen die Deutsche Bank dauerten an. Der Bericht war ursprünglich für Ende März erwartet worden.

Die »London Interbank Offered Rate« (Libor) gibt an, zu welchen Konditionen sich Banken Geld leihen. Großbanken sollen den Zins über Jahre manipuliert haben, um höhere Gewinne zu kassieren. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.05.2013, Seite 1, Inland

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