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Fegefeuer

Der gerichtlich benannte Generalbevollmächtigte für den Suhrkamp Verlag, Frank Kebekus, will den Streit zwischen den Gesellschaftern durch Änderung der Rechtsform des Unternehmens beenden, wie er der Zeit erklärte. »Wenn man schon ins Fegefeuer geht, dann sollte man möglichst alle Probleme lösen«, meinte er im Hinblick auf das Insolvenz­verfahren, das Verlagschefin Ulla Unseld-Berkéwicz am Montag beantragt hatte, um die gerichtlich verfügte Auszahlung von knapp 2,2 Millionen Euro aus dem Bilanzgewinn des Jahres 2010 an den Minderheitsgesellschafter Hans Barlach noch zu verhindern. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.05.2013, Seite 12, Feuilleton

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