Zum Inhalt der Seite

Bahn: Verdacht auf ­illegale Absprachen

München/Berlin. Die Staatsanwaltschaft München geht dem Verdacht auf illegale Absprachen bei einem Ausschreibungsverfahren der Deutschen Bahn nach. Am Vortag seien deshalb 20 Objekte vorwiegend in Bayern durchsucht worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft München am Mittwoch und bestätigte damit Angaben der Bahn. Gegen zwei Beschuldigte werde wegen des Verdachts auf wettbewerbsbeschränkende Absprachen bei Ausschreibungen ermittelt. Insgesamt 16 Firmen sollen sich zu einer Bietergemeinschaft zusammengeschlossen haben, um der Bahn ein überteuertes Angebot für Sicherungsarbeiten zu unterbreiten. (dpa/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 25.04.2013, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!