Zum Inhalt der Seite

Altmaier kämpft ­gegen die Plastiktüte

Berlin. Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) will sich verstärkt gegen die zunehmende Vermüllung der Meere einsetzen. »Müllteppiche unvorstellbaren Ausmaßes auf den Ozeanen sind ein klarer Beweis dafür, daß wir diese Bedrohung bisher nicht ernst genug genommen haben«, sagte Altmaier am Freitag in Berlin. Ideen einer Plastiktütensteuer oder sogar eines Verbots lehnte er hingegen ab. Altmaier sagte, daß 80 Prozent des Meeresmülls nicht von Schiffen, sondern von Land stammten. Es müsse auch auf EU-Ebene geschaut werden, was hier getan werden könne. Die EU-Kommission kann sich wie das Umweltbundesamt vorstellen, daß Tüten nicht mehr kostenlos abgegeben werden dürfen. (dpa/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 13.04.2013, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!