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Iran: Buschehr soll ausgebaut werden

Dubai. Auch nach dem Erdbeben in der Nähe des iranischen Atomkraftwerks Buschehr will die islamische Republik dort weitere Reaktoren bauen. Die Anlage sei durch das Beben nicht beeinträchtigt worden, zitierte die Nachrichtenagentur Mehr am Mittwoch den Chef der iranischen Atomenergie-Behörde, Ferejdun Abbassi-Dawani. In »naher Zukunft« werde in Buschehr mit dem Bau von zwei weiteren Reaktorblöcken begonnen. Das Kraftwerk sei so entworfen worden, daß es Beben der Stärke 8,0 auf der Richter-Skala überstehen kann. In der vergangenen Woche hatten die US-Denkfabrik Carnegie Endowment und die Wissenschaftlicherorganisation Federation of American Scientists in einem Bericht darauf hingewiesen, daß der Reaktor in Buschehr am Schnittpunkt von drei Erdplatten steht. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) teilte nach dem Beben mit, iranischen Angaben zufolge sei in Buschehr kein Schaden entstanden. Auch Radioaktivität sei nicht ausgetreten. Bei dem Beben der Stärke 6,3 am Dienstag starben nach offiziellen Angaben 37 Menschen. Mehr als 900 Menschen wurden verletzt. Dem Roten Halbmond zufolge waren 92 Dörfer betroffen. (Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.04.2013, Seite 6, Ausland

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