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Amnesty bilanziert Todesstrafen
Berlin. In der Volksrepublik China sind im vergangenen Jahr wieder mehr Menschen hingerichtet worden als im gesamten Rest der Welt zusammen. Dies geht aus dem jüngsten Todesstrafe-Bericht von Amnesty International hervor. Demnach starben in China mehrere tausend zum Tode Verurteilte. Außerhalb Chinas gab es mindestens 682 Hinrichtungen. Auf Platz zwei der »Henkerstaaten-Statistik« lag wieder der Iran, wo mindestens 314 Menschen gehenkt wurden. Es folgen der Irak (129), Saudi-Arabien (79), die USA (43) und der Jemen (28). Die Zahlen basieren auf offiziellen Angaben und Schätzungen von Experten. (dpa/jW)
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