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11.04.2013
- → Inland
Jeder Vierte im Osten unter 8,50 pro Stunde
Halle. In Ostdeutschland liegt der Lohn jedes vierten Beschäftigten unter dem diskutierten und unter anderem vom DGB geforderten Mindestlohnniveau. Im Osten Deutschlands erhalten 25 Prozent der abhängig Beschäftigten einen vereinbarten Bruttostundenverdienst von weniger als 8,50 Euro pro Stunde, teilte das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) am Mittwoch mit. In Westdeutschland betrifft dies rund zwölf Prozent der Beschäftigten. Etwa 38 Prozent der ostdeutschen Angestellten hätten im Jahr 2011 einen Bruttostundenlohn von weniger als zehn Euro bekommen; im Westen waren dies ein Fünftel aller Beschäftigten, berechnete das IWH aus den Daten des Sozioökonomischen Panels (SOEP), einer repräsentativen Wiederholungsbefragung von über 12000 Privathaushalten in Deutschland. Aktuellere Zahlen liegen laut IWH allerdings bislang nicht vor. (jW)
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