Zum Inhalt der Seite

Leichnam Nerudas wird exhumiert

Isla Negra. Fast 40 Jahre nach dem Tod des chilenischen Dichters Pablo Neruda haben Experten mit der Exhumierung von dessen Leichnam begonnen. Als erstes errichteten sie am Sonntag (Ortszeit) in der Küstenstadt Isla Negra ein Spezialzelt, mit dem der Einblick von außen auf das Grab verhindert werden soll. Die Exhumierung soll Klarheit darüber bringen, ob Neruda an Krebs starb oder ob die These stimmt, daß er vergiftet wurde. Die Forensik-Experten und Polizeiermittler trafen am Sonntag abend an dem Grab ein, das sich im Garten von Nerudas Haus in Isla Negra nahe dem Pazifik befindet. (AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 09.04.2013, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!