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Anti-NSU-Demo in München

München. Wenige Tage vor dem Prozeßauftakt gegen die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe soll am 13. April eine Demonstration gegen Neofaschismus und zur Erinnerung an die Taten des »Nationalsozialistischen Untergrundes« (NSU) durch München führen. Dabei sollen Orte passiert werden, an denen in der Vergangenheit rechter Terror ausgeübt wurde. Außerdem soll vor dem Innenministerium der Forderung nach Abschaffung des Verfassungsschutzes Nachdruck verliehen werden. Beginnen wird die Demonstration am Samstag, 13.4., um 13.00 Uhr am Münchner Karlsplatz (Stachus) mit einer Kundgebung, auf der unter anderem Angehörige der NSU-Opfer sprechen sollen. Die Organisatoren rechnen mit 3000 bis 5000 Teilnehmern. Außerdem ist zum Verhandlungsauftakt am 17. April eine Kundgebung nahe dem Gericht geplant. Damit soll nicht nur die Solidarität mit den Angehörigen der Opfer ausgedrückt, sondern gleichzeitig eine komplette Aufklärung der Mordserie gefordert werden. Angelika Lex, Anwältin der Witwe eines NSU-Opfers, betonte, daß es in dem Prozeß vor allem um die Aufdeckung der lokalen Unterstützernetzwerke der NSU gehe.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.03.2013, Seite 15, Antifaschismus

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