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Kritik an Kompromiß für Gorleben

Hannover. Atomkraftgegner haben den Kompromiß zur Endlagersuche in Gorleben als Mogelpackung bezeichnet. Es widerspreche dem Wahlversprechen der rot-grünen Landesregierung, daß der Salzstock im Wendland weiter als mögliches Endlager im Rennen bleibe, sagte ein Sprecher der Bürgerinitiative (BI) Umweltschutz Lüchow-Dannenberg am Montag. Am Wochenende hatte sich Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) mit Nieder­sachsens Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD) und dessen Stellvertreter Stefan Wenzel (Grüne) unter anderem auf einen Stopp der Castor-Transporte nach Gorleben bis Ende 2015 verständigt. Zugleich ist damit Gorleben weiter als atomares Endlager grundsätzlich im Gespräch.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.03.2013, Seite 5, Inland

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