-
21.03.2013
- → Feuilleton
Bitte nicht regnen
Die Schriftstellerin Sibylle Berg macht sich dafür stark, daß Mittel für einen Selbstmord in Apotheken erhältlich sein sollten. Sie sei »absolut und uneingeschränkt für das Recht, selbstbestimmt zu sterben«, sagte die 50jährige der Zeitschrift Cicero (Aprilausgabe). Den letzten Tag ihres Lebens würde Berg gern im Tessin verbringen. »In einem Waldstück über Tegna, ein wenig von der Sonne beschienen und zusammen mit meinem geliebten Menschen«, sagte Berg auf die Frage, wo sie ihre letzten 24 Stunden verbringen wolle. Musik sei ihr dabei nicht wichtig, »es sollte nur bitte nicht regnen«. (dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton