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Erneut Flüchtlinge ertrunken

Athen. Vor der Küste der griechischen Insel Lesbos hat sich allen Anzeichen nach eine neue Flüchtlingstragödie ereignet. Einwohner entdeckten am Freitag die Leichen einer Frau und zweier Kinder. Sie waren an zwei Stränden nahe der Stadt Mytilini angespült worden. Die Polizei vermutet, daß es sich um Migranten handelt, die die Meeresenge zwischen der türkischen Küste und Lesbos überqueren wollten und dabei ums Leben kamen. Die Küstenwache suchte am Freitag entlang der Ostküste von Lesbos nach Wrackteilen. Vor drei Tagen hatte ein Syrer auf der Nachbarinsel Chios berichtet, sein Boot sei gekentert. Er habe sich retten können, aber neun weitere Menschen seien ertrunken. Die Polizei vermutet, daß die nun entdeckten Leichen von dem Unglücksboot stammen. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.03.2013, Seite 1, Ausland

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