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Erinnerung an ­Märzkämpfe 1920

Gotha. Am 9. November 1918 stürzte eine allgemeine Volkserhebung die Monarchie in Deutschland und beendete damit den Ersten Weltkrieg. Doch die ausgerufene bürgerliche Republik ging den revolutionären Linken nicht weit genug, sie wollten eine sozialistische Räterepublik. Reaktionäre und Freikorpsverbände stellten sich dem entgegen. Im Jahr 1920 kam es zum Kapp-Putsch, der sich in einigen Regionen zum bewaffneten Aufstand steigerte. In Thüringen stand Gotha im Mittelpunkt der Auseinandersetzungen. Am 18. März erfolgte der Angriff von mehreren hundert Freiwilligen einer »Volkswehr« auf die von Reichswehreinheiten besetzte Stadt. Bis zum 19. März dauerten die erbitterten Straßenkämpfe, in denen die Aufständischen den Sieg davontrugen.

Antifaschisten erinnern in diesem Monat an die Ereignisse im Jahr 1920. Bernd Langer, Antifaaktivist und Künstler, wird in einem Vortrag die Ereignisse dieser Zeit beschreiben und »ein lebendiges Bild ihrer Akteure und Motivationen zeichnen«, heißt es in einer Ankündigung.

(fo)
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Vortrag am 16. März, 17 Uhr, Gewerkschaftsladen, Hauptmarkt 47, Gotha
Kundgebung am 17. März, 13 Uhr, vor der Post, danach Ehrung am Märzkämpferdenkmal im Hauptfriedhof
Ausstellung vom 16.–23. März im Gewerkschaftsladen, Hauptmarkt 47, täglich 15–18 Uhr
Info: www.kunst-und-kampf.de

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.03.2013, Seite 15, Antifaschismus

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