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Kenyatta gewinnt Wahlen in Kenia

Nairobi. Kenia hat einen neuen Präsidenten: Vizepremier Uhuru Kenyatta hat die Wahlen in dem ostafrikanischen Land bereits im ersten Wahlgang für sich entschieden. Er setzte sich gegen seinen schärfsten Kontrahenten Raila Odinga durch. Kenyatta ist vom Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt, weil er nach den Wahlen 2007 ethnische Gruppen zu Gewalt angestiftet haben soll. Im Juli wird das Verfahren eröffnet. Der 51jährige erhielt knapp 6,2 Millionen oder 50,07 Prozent der Stimmen. Ministerpräsident Odinga kam auf 43,2 Prozent und monierte in einer ersten Reaktion Unregelmäßigkeiten bei der Auszählung. Der 68jährige kündigte rechtliche Schritte an. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.03.2013, Seite 1, Ausland

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