-
05.03.2013
- → Sport
Sonstiges: Eine ältere Narbe
Köln. Stefan Ustorf, früherer Kapitän der deutschen Eishockeynationalmannschaft, geht es 15 Monate nach seiner schweren Gehirnerschütterung »immer noch nicht besser«, wie er bei einem Besuch seines Exvereins Eisbären Berlin erklärte. »Meine Muskeln sind weg. Ich kann keinen Sport mehr betreiben.« Der 39jährige hatte Anfang Dezember 2011 bei einem Check ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Anschließend war eine ältere Narbe in der linken Gehirnhälfte gefunden worden. Kopfschmerzen machen den 128maligen Nationalspieler seitdem »wahnsinnig«, wie er am Wochenende erklärte. »Ich spüre, wie mein Körper auseinanderfällt.« Auch seine Augen »arbeiten nicht mehr korrekt zusammen«. Der gebürtige Kaufbeurer spielte von 1994 bis 2001 in der NHL für die Washington Capitals, ab 2004 für die Eisbären. (sid/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Sport