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23.02.2013
- → Kapital & Arbeit
HP: Betriebsrat gegen Schließung
Böblingen/Rüsselsheim. Der Gesamtbetriebsrat von Hewlett Packard (HP) Deutschland erhebt schwere Vorwürfe gegen die Geschäftsführung. Das Unternehmen habe »gezielt ignoriert«, daß die geplante Schließung des Standorts Rüsselsheim vor einer Entscheidung hätte mit den Betriebsräten beraten werden müssen, heißt es in einer am Freitag verbreiteten Resolution des Gremiums. Diese seien aber bis heute nicht informiert worden. Der Gesamtbetriebsrat fordere die Geschäftsführung von HP in Deutschland auf, »die Ankündigung der Schließung Rüsselsheims sofort zurückzunehmen«, heißt im Schreiben weiter. Die Begründungen für die Pläne seien »fadenscheinig, nicht plausibel, geschäftsschädigend und respektlos«.
Der Computerkonzern HP mit Deutschlandsitz in Böblingen hatte Anfang Februar die Schließung des Standorts Rüsselsheim mit 1100 Mitarbeitern angekündigt. Die Beschäftigten erfuhren davon aus den Medien. Weltweit will HP 29000 Stellen streichen, in der Bundesrepublik fielen bislang 450 von 10000 Stellen weg. (dapd/jW)
Der Computerkonzern HP mit Deutschlandsitz in Böblingen hatte Anfang Februar die Schließung des Standorts Rüsselsheim mit 1100 Mitarbeitern angekündigt. Die Beschäftigten erfuhren davon aus den Medien. Weltweit will HP 29000 Stellen streichen, in der Bundesrepublik fielen bislang 450 von 10000 Stellen weg. (dapd/jW)
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