Zum Inhalt der Seite

Ringen: Verstärkte ­Lobbyarbeit

Frankfurt am Main. Der neue Interimspräsident des Ringerweltverbands FILA, Nenad Lalovic, hat zum Ausschluß der Sportart aus dem olympischen Programm eingeräumt: »Wir waren schlechte Nachbarn. Unser Beitrag zur olympischen Bewegung war in der Vergangenheit ein wenig problematisch«. Insbesondere kritisierte der Serbe nach einem Treffen der FILA-Spitze in Phuket/Thailand seinen Vorgänger Raphael Martinetti, der nach einem Mißtrauensvotum des Präsidiums am Samstag zurückgetreten war. Nach Ansicht von Lalovic, der den Weltverband bis September führen soll, hat der Schweizer die Entwicklung verschlafen. »Niemand im Präsidium wußte, daß sich eine IOC-Kommission mit problematischen Sportarten beschäftigt. Warum wir diese Information nicht hatten, ist eine Frage, die geklärt werden muß«. Mit verstärkter Lobbyarbeit will Lalovic den Olympiaausschluß bis zur endgültigen Entscheidung des IOC im September noch verhinden.

(sid/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 19.02.2013, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!

                                                                                       Kinderbeilage