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Fußball-Randspalte

Wir sind die 99 Prozent

Istanbul. Der Streit um Stürmerstar Didier Drogba geht in die nächste Runde. Wie chinesische Medien berichten, will Drogbas Exklub Shanghai Shenhua den türkischen Erstligisten Galatasaray Istanbul beim Weltverband FIFA verklagen. Shenhua könne beweisen, daß Drogba mit seinem Wechsel zu Galatasaray Ende Januar seinen gültigen Vertrag gebrochen und der türkische Klub damit gegen die Transferregeln der FIFA verstoßen habe, erklärte ein Anwalt der Chinesen: »Nun hat Shenhua eine Chance von 99 Prozent, einen Rechtsstreit vor der FIFA zu gewinnen.« Drogba berief sich beim Wechsel auf ausgebliebene Monatslöhne. Der 34jährige hat am Bosporus einen Vertrag über 18 Monate unterschrieben, der ihm zehn Millionen Euro einbringen soll. Am Mittwoch trifft Galatasaray in der Champions League auf Schalke 04 (20.45 Uhr im ZDF). (sid/jW)

Martin Kind ­empfiehlt

Düsseldorf. Martin Kind, Präsident von Hannover 96, würde keinem homosexuellen Bundesligaspieler empfehlen, sich zu outen. »Es ist noch eine deutliche Aufklärung zu leisten. Erst dann würde ich einem Spieler empfehlen, sich zu outen«, sagte der Hörgeräte-Monopolist am Montag bei einem Kongreß in Düsseldorf. Der frühere US-Nationalspieler Robbie Rogers hatte am Freitag mit einem Outing für Aufsehen gesorgt, dieses aber bezeichenderweise mit einem Rücktritt vom Profifußball verbunden. Zuletzt spielte Rogers in der dritten englischen Liga. (sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.02.2013, Seite 16, Sport

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