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16.02.2013
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Friedenspreis, Dresden
Der ehemalige sowjetische Soldat Stanislaw Petrow wird am Sonntag mit dem internationalen »Dresden-Preis« geehrt. Petrow habe mit seiner Besonnenheit in der Nacht vom 25. zum 26. September 1983 wohl einen Dritten Weltkrieg verhindert, begründet die Organisation »Friends of Dresden Deutschland« die Preisverleihung. Er drückte gegen alle Vorschriften nicht auf den Abschußknopf für Atomraketen, als ein Alarm den Start von US-Nuklearwaffen in Richtung Sowjetunion anzeigte. Statt dessen meldete Petrow einen Fehlalarm und lag damit richtig. Der mit 25000 Euro dotierte Friedenspreis wird seit dem Jahr 2010 vergeben. (dapd/jW)
Friedenspreis-Verleihung, Sonntag, 11 Uhr, Semperoper Dresden
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