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Alle auf die Straßen
Aus aktuellem Anlaß wird am 2. Februar in Dortmund demonstriert: »Ich würde gerne am nächsten Samstag bei einer Demo wegen der radikalen Veränderungen bei unserem örtlichen SPD-Blatt Westfälische Rundschau 200/300 Ausgaben der jungen Welt verteilen (...) Bei der letzten Demo waren rund 1000 Menschen anwesend (…) Bin seit rund 15 bis 20 Jahren Abonnent der jW und verspreche auch, die Ausgaben, die ich nicht los werde, in Briefkästen zu stecken«, schreibt unser Leser Carsten K. aus Dortmund. Diese zwei Beispiele zeigen, daß man nicht bis zur nächsten großen Aktion der jungen Welt warten muß, sondern jederzeit örtliche Ereignisse nutzen kann, für die jW zu werben. Auch als Training für unsere großen Verteilvorhaben zu den Ostermärschen, vor allem aber um den 1. Mai herum.
www.jungewelt.de/kontakt/aktionsbuero.php >Aktionsbüro
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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