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Springer will europäisch werden

Berlin. Der Medienkonzern Axel Springer will sich von einer AG in eine Europäische Aktiengesellschaft, eine Societas Europaea (SE), umwandeln. Der Vorstand habe beschlossen, diesen Schritt vorzubereiten, die Hauptversammlung Ende April solle ihn dann absegnen, teilte das Unternehmen am Dienstag in Berlin mit. Die Umstellung solle »die europäische und internationale Marktausrichtung des Unternehmens« betonen, Berlin bleibe Sitz des Konzerns.

Die Gewerkschaft ver.di fordert die Aufnahme von Arbeitnehmervertretern in den neuen Aufsichtsrat. Wegen des in Deutschland geltenden Tendenzschutzes ist die Axel Springer AG bislang als Medienunternehmen der einzige M-Dax-Konzern, der nicht verpflichtet ist, Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat zu akzeptieren.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.01.2013, Seite 15, Medien

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