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03.01.2013
- → Medien
132 getötete Journalisten
Wien. In Ausübung ihres Berufes sind im vergangenen Jahr weltweit 132 Journalisten ums Leben gekommen. Dies sei die höchste Zahl der vergangenen 15 Jahre, teilte am Montag das Internationale Presse-Institut (IPI) mit. Die meisten Journalisten wurden demnach in Syrien getötet. Die Zahl von 132 getöteten Journalisten ist die höchste seit Beginn der systematischen Erfassung durch das Institut im Jahre 1997.
In Syrien starben den Angaben zufolge im vergangenen Jahr 31 Journalisten und acht Informanten. Nach Syrien ist Somalia mit 16 Toten das gefährlichste Land für Journalisten; es folgen Pakistan, Brasilien, Kolumbien, Honduras und Mexiko.
Das davor blutigste Jahr für Journalisten war laut IPI 2009 mit 110 getöteten Medienvertretern; im Jahr 2011 zählte das Institut 102 getötete Journalisten.
Die IPI-Zahlen erfassen sämtliche bei der Arbeit getöteten Journalisten, also nicht allein gezielte Tötungen. Daher liegen sie höher als die anderer Organisationen wie etwa Reporter ohne Grenzen, die bis Mitte Dezember 88 tote Journalisten zählten, oder wie das Committee to Protect Journalists (CPJ), das auf 67 Tote kommt. (AFP/jW)
In Syrien starben den Angaben zufolge im vergangenen Jahr 31 Journalisten und acht Informanten. Nach Syrien ist Somalia mit 16 Toten das gefährlichste Land für Journalisten; es folgen Pakistan, Brasilien, Kolumbien, Honduras und Mexiko.
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Das davor blutigste Jahr für Journalisten war laut IPI 2009 mit 110 getöteten Medienvertretern; im Jahr 2011 zählte das Institut 102 getötete Journalisten.
Die IPI-Zahlen erfassen sämtliche bei der Arbeit getöteten Journalisten, also nicht allein gezielte Tötungen. Daher liegen sie höher als die anderer Organisationen wie etwa Reporter ohne Grenzen, die bis Mitte Dezember 88 tote Journalisten zählten, oder wie das Committee to Protect Journalists (CPJ), das auf 67 Tote kommt. (AFP/jW)
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