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Millionenbußen ­gegen Fernsehsender

Bonn. Das Bundeskartellamt hat gegen die beiden größten deutschen privaten TV-Sender ProSiebenSat.1 und RTL Geldbußen in einer Gesamthöhe von rund 55 Millionen Euro verhängt. Die Wettbewerbsbehörde warf den Unternehmen vor, bei der Einführung der Verschlüsselung ihrer digitalen FreeTV-Programme wettbewerbswidrige Absprachen getroffen zu haben. Gegenüber dem Kartellamt verpflichteten sich die Sender, ihre wesentlichen Programme in »normaler« Bildqualität für einen Zeitraum von mindestens zehn Jahren unverschlüsselt anzubieten. Die Bußgeldbescheide sind noch nicht rechtskräftig. Doch haben sich alle Unternehmen zu einer einvernehmlichen Verfahrensbeendigung bereiterklärt.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.12.2012, Seite 5, Inland

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