Zum Inhalt der Seite

Brüssel sagt ja zu Flughafenzuschuß

Berlin/Schönefeld. Die EU-Kommission hat das neue Zuschußpaket der öffentlichen Hand für den künftigen Hauptstadtflughafen in Schönefeld freigegeben. Der Nachschlag von 1,2 Milliarden Euro stehe im Einklang mit den europäischen Beihilfevorschriften, erklärte die Brüsseler Behörde am Mittwoch. Die Regierungschefs von Berlin und Brandenburg, Klaus Wowereit und Matthias Platzeck (beide SPD), zeigten sich erfreut über die Entscheidung. Die Zuschüsse fließen in Form einer Kapitalzuführung aus den Töpfen der drei Anteilseigner Berlin, Brandenburg und Bund an die Flughafengesellschaft. Die Länder zahlen jeweils 440 Millionen Euro, der Bund beteiligt sich mit 312 Millionen Euro. Die Gesamtkosten für das Flughafenprojekt stiegen inzwischen auf 4,3 Milliarden Euro. Deshalb mußten die Gesellschafter im November eine Genehmigung von weiteren Zuschüssen beantragen. (dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 20.12.2012, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!