-
01.12.2012
- → Ausland
Peitschenhiebe für Zusammenleben
Bamako. Weil sie unverheiratet zusammengelebt haben, sind im von Islamisten beherrschten Nordwesten Malis drei Paare mit insgesamt 600 Peitschenhieben bestraft worden. Augenzeugen berichteten am Donnerstag übereinstimmend der Nachrichtenagentur AFP, daß die Auspeitschung in aller Öffentlichkeit auf einem Platz in Timbuktu erfolgte. Die Strafe sei im Namen der Scharia verhängt worden.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland