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Paris streitet sich mit Mittal-Konzern

Paris. In das Ringen um eine Zukunft des Stahlwerks von Arcelor Mittal im lothringischen Florange schaltet sich nun auch Frankreichs Präsident François Hollande ein. Er wollte am Dienstag abend den Chef des Stahlkonzerns, Lakshmi Mittal, im Elysée-Palast empfangen. Die Fronten zwischen dem Unternehmen und der Regierung sind derzeit verhärtet: Paris hatte in der vergangenen Woche eine vorübergehende Verstaatlichung des Standorts Florange ins Spiel gebracht. Industrieminister Arnaud Montebourg erklärte am Montag gar, Frankreich wolle Mittal nicht länger im Land haben.

Arcelor Mittal hatte Anfang Oktober angekündigt, seine Hochöfen in Florange zu schließen. Der Konzern gab aber der Regierung zwei Monate Zeit, einen Käufer zu finden. Diese gab in der vergangenen Woche bekannt, zwei Angebote vorliegen zu haben – allerdings wollen die Interessenten demnach das gesamte Werk und nicht nur die Hochöfen kaufen. Arcelor Mittal will jedoch an anderen Teilen des Werks festhalten. Die Frist für die Regierung, einen Käufer für die Hochöfen zu finden, läuft in wenigen Tagen ab.
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(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.11.2012, Seite 9, Kapital & Arbeit

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