Zum Inhalt der Seite

Entlassungen bei Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main. Der Insolvenzverwalter der Nachrichtenagentur dapd hat drastischen Stellenabbau angekündigt. Demnach müsse sich die Gruppe von »rund einem Drittel« der knapp 300 Mitarbeiter in den acht von der Insolvenz betroffenen Gesellschaften trennen, hieß es am Montag in Frankfurt am Main. Das dazugehörige Restrukturierungskonzept sei bereits am Freitag vom Gläubigerausschuß gebilligt worden. Es sehe zugleich vor, daß die Nachrichtenagentur sämtliche Dienste fortführt.

(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 13.11.2012, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!