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EADS soll geschmiert haben

München/Hamburg. Beim Verkauf von Eurofighter-Kampfflugzeugen an Österreich im vergangenen Jahrzehnt soll vom Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS einem Medienbericht zufolge ein dreistelliger Millionenbetrag in dunkle Kanäle geflossen sein. Nach Ermittlungen der österreichischen Behörden gingen insgesamt 113,5 Millionen Euro mutmaßlicher Schmiergelder von EADS Deutschland an ein Netz aus Briefkastenfirmen, wie der Spiegel berichtete. Gegen frühere und jetzige EADS-Manager werde unter anderem wegen des Verdachts der »gemeinschaftlichen Bestechung in Tateinheit mit Untreue in einem besonders schweren Fall« ermittelt.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.11.2012, Seite 2, Kapital & Arbeit

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