Zum Inhalt der Seite

Erfahrung mit junge Welt

Abokampagne

Sicher, die Idee ist ganz einfach: Wenn jede Leserin, jeder Leser der jungen Welt ein neues Abo zur Stabilisierung der Tageszeitung organisieren würde, könnten wir tatsächlich auf deutlich besserer ökonomischer Grundlage weiterarbeiten. Wir wissen aber auch, daß es nicht immer einfach ist, ein Abo einzuwerben. Denn bevor jemand die junge Welt für sich entdeckt, muß sie oder er Erfahrungen mit ihr gesammelt haben. Das kann über ein Probeabo geschehen oder durch das Lesen der Ausgabe im Internet. Nicht selten stellen Abonnenten ihr Exemplar nach dem Lesen dem Nachbarn zur Verfügung, empfehlen Beiträge oder ganze Ausgaben im Internet. Auch wenn der Empfänger die Zeitung lobt, kommt es oft erst dann zum Abo, wenn man ihn auch direkt darauf anspricht. Dabei können noch einige Fragen geklärt werden: Internet- oder Printausgabe? Wie bezahle ich das Abo? Kann man auch wieder kündigen? Deshalb ist Ihr Engagement sehr wichtig. Auch falls es doch nicht zum Abo kommt, wird die junge Welt dadurch bekannter, die Kioskverkäufe steigen. Oder es kommt zu Reaktionen wie dem Brief, den wir am Freitag aus Hamburg erhielten: Christina K. schreibt uns, daß sie die junge Welt regelmäßig vom Nachbarn vor die Tür gelegt bekommt. Ein Abo kann sie leider nicht bezahlen. Sie überweist uns aber fünf Euro. Zwar brauchen wir Abos, um über die Runden zu kommen. Aber trotzdem freut uns auch diese Zuschrift sehr: Zeigt sie doch, daß unsere Leserinnen und Leser solidarisch sind, auch jene, die sich eine Bestellung nun mal nicht leisten können.

Aktionsbüro
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 10.11.2012, Seite 16, Aktion

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Pressefreiheit schützen, Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!