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EU-Fördergelder für die Autobranche

Brüssel. Die EU-Kommission will der angeschlagenen Autobranche in Europa unter die Arme greifen. Der am Donnerstag von Industriekommissar Antonio Tajani in Brüssel vorgestellte Maßnahmenplan sieht unter anderem mehr EU-Fördergelder für Forschung und Entwicklung vor.

International will die Kommission die Exporte europäischer Wagen erleichtern. Dafür soll in Handelsverhandlungen das Thema der nichttarifären Hindernisse Vorrang erhalten. Nichttarifäre Hindernisse sind beispielsweise technische Normen, die nur durch aufwendige Umrüstung der Autos zu erfüllen sind. Nach Einschätzung der Kommission hängen von der in einer tiefen Krise befindlichen Autoindustrie in der EU direkt und indirekt rund zwölf Millionen Arbeitsplätze ab, der Sektor erwirtschaftet demnach vier Prozent des Bruttoinlandsprodukts in der EU.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.11.2012, Seite 1, Kapital & Arbeit

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