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Rotes Kreuz: Krise in Syrien spitzt sich zu

Genf. Die humanitäre Krise in Syrien hat sich nach Angaben des Roten Kreuzes derart zugespitzt, daß die Hilfsorganisation sie kaum noch bewältigen kann. Die humanitäre Lage verschlimmere sich, obwohl der Hilfseinsatz immer mehr verstärkt werde, sagte der Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Peter Maurer, am Donnerstag in Genf. Es gebe »eine Menge weißer Flecken« in Syrien, die das Rote Kreuz nicht mit Hilfsgütern versorgen könne. »Eine unbekannte Zahl von Menschen in Syrien bekommen nicht die Hilfe, die sie brauchen«, sagte Maurer. Wegen des Konflikts in Syrien flohen laut UNO 360000 Menschen in die Nachbarländer. Im Land selbst sind demnach rund 1,2 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.11.2012, Seite 1, Ausland

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