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HSH Nordbank vor neuen Staatshilfen?

Frankfurt/Main. Die angeschlagene HSH Nordbank braucht Finanzkreisen zufolge möglicherweise weitere Staatshilfe. Das Institut denke darüber nach, die Haupteigner Schleswig-Holstein und Hamburg um eine Ausweitung der Garantien für notleidende Kredite und Wertpapiere von sieben auf zehn Milliarden Euro zu bitten, sagten zwei mit den Überlegungen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag. »Grund ist die katastrophale Lage der Schiffahrtsbranche, die im dritten Quartal nochmal kräftig zu Buche geschlagen hat«, betonte einer der Insider. Die Landesbank im hohen Norden ist ein großer Schiffsfinanzierer. Probleme bereiteten dem Institut, das nach Fehlspekulationen in der Finanzkrise mit staatlicher Milliardenhilfe vor dem Aus gerettet werden mußte, auch schlecht laufende Währungsoptionsgeschäfte. Die Bank selbst äußerte sich nicht zum Stand der Überlegungen. (Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.10.2012, Seite 9, Kapital & Arbeit

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