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IG-Metall-Aktionen gegen Prekarisierung

Frankfurt/Main. Mit einem bundesweiten Aktionstag haben Gewerkschafter der IG Metall gegen das Ausufern prekärer Beschäftigung protestiert. Die Zunahme prekärer Beschäftigung sei ein »arbeitsmarktpolitischer Irrweg«, sagte Detlef Wetzel, Zweiter Vorsitzender der IG Metall, am Freitag in Frankfurt. Anläßlich des Welttages für menschenwürdige Arbeit am 7. Oktober treten derzeit Gewerkschafter rund um den Globus für sichere und faire Arbeit ein.

Wetzel konstatierte, Leiharbeit sei tief in alle betrieblichen Abläufe vorgedrungen, die Fremdvergabe durch Werkverträge steige und Befristungen würden massiv eingesetzt. So werde »die Spaltung ganzer Belegschaften gezielt vorangetrieben und systematisch für Lohndumping und den Abbau von Mitbestimmungsrechten genutzt«. Zudem gerieten »die sozialen Sicherungssysteme durch die massive Ausweitung des Niedriglohnsektors unter Druck«. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.10.2012, Seite 1, Inland

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