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Böhmer: Arbeitsverbot entmutigt Flüchtlinge

Berlin. Die Ausländerbeauftragte der Bundesregierung will Asylsuchenden in Deutschland den Zugang zu Jobs erleichtern. Das derzeit geltende einjährige Arbeitsverbot für Asylsuchende und geduldete Flüchtlinge entmutige die Betroffenen, belaste die Sozialkassen und sei angesichts der niedrigen Arbeitslosigkeit »nicht mehr zeitgemäß«, sagte die CDU-Politikerin Maria Böhmer dem Tagesspiegel (Samstagsausgabe). Böhmer unterstützte die Forderung des Integrationsbeirats, allen Ausländern den Zugang zum Arbeitsmarkt »spätestens nach sechs Monaten zu ermöglichen«. (AFP/jW)
junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.10.2012, Seite 2, Inland

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