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Preis für Ärztin aus Afghanistan

Stockholm. Eine afghanische Ärztin, ein US-amerikanischer Friedensforscher und eine britische Initiative gegen den internationalen Waffenhandel sind am Donnerstag mit dem sogenannten Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet worden. Ein Ehrenpreis ging an den türkischen Umweltschützer Hayrettin Karaca.

Mit der Auszeichnung für die Ärztin Sima Samar geht erstmals ein Alternativer Nobelpreis nach Afghanistan. Die Jury würdigte »ihren Mut und ihre Entschlossenheit im Kampf für Menschenrechte und die Rechte von Frauen in einer der instabilsten Regionen der Welt«, wie es in einer Mitteilung der Stiftung hieß. Als »Ärztin der Armen« habe sie über die von ihr gegründete Schuhada-Organisation und die Shuhada-Klinik vor allem Frauen und Kindern geholfen und die Gründung von Hunderten Schulen und Gesundheitsstationen in ihrem Land unterstützt. Seit 2004 ist sie Vorsitzende der Unabhängigen Menschenrechtskommission in Afghanistan. Die Preise werden am 7. Dezember im schwedischen Parlament überreicht, drei Tage vor der Verleihung der Nobelpreise. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.09.2012, Seite 6, Ausland

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