Zum Inhalt der Seite

Berlin zögerlich bei EADS-Fusion

Berlin. Die europäischen Luftfahrt- und Rüstungskonzerne EADS und BAE Systems müssen um die erhoffte politische Zustimmung zu ihren Fusionsplänen bangen. Die Bundesregierung sprach am Freitag von einem »sehr, sehr komplexen« Projekt mit weitgehenden Folgen für die Sicherheits- und Industriepolitik. Immerhin gebe es »konstruktive Gespräche« mit der Airbus-Mutter EADS. In deutschen Regierungskreisen hieß es allerdings: »Es gibt Vorbehalte.«

Beide Unternehmen hatten am Mittwoch überraschend mitgeteilt, daß sie sich zu einem neuen Megakonzern in der Luft-, Raumfahrt- und Rüstungsindustrie mit einem Umsatz von rund 72 Milliarden Euro zusammenschließen wollen. (Reuters/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 15.09.2012, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!