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Japan verhandelt über Inselkauf

Tokio. Die japanische Regierung will Medienberichten zufolge drei Privatinseln im Ostchinesischen Meer kaufen, die auch von China beansprucht werden. Mit der Eigentümerfamilie sei ein Kaufpreis für drei der fünf Hauptinseln in Höhe von 2,05 Milliarden Yen (20,8 Millionen Euro) vereinbart worden, berichteten die Nachrichtenagentur Kyodo und Zeitungen unter Berufung auf anonyme Quellen. Das Kabinett in Tokio bestätigte die Einigung nicht und erklärte, die Verhandlungen dauerten an. China bezeichnete den möglichen Kauf als »illegal und ungültig«. Der Streit um die Inseln, die in Japan Senkaku und in China Diaoyu genannt werden, gewann im April an Schärfe. Damals erklärte der nationalistische Gouverneur von Tokio, Shintaro Ishihara, die Hauptstadt wolle das nötige Geld aufbringen, um die Inseln zu kaufen, damit sie nicht an China fielen. In den Medienberichten hieß es, mit dem Erwerb wolle die japanische Regierung offenbar Ishihara zuvorkommen. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.09.2012, Seite 6, Ausland

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