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Schaeffler rechnet mit Kurzarbeit

Hamburg. Der Zulieferer Schaeffler stellt sich wegen der Absatzkrise der Autoindustrie in Südeuropa auf schwächere Geschäfte ein und schließt Kurzarbeit nicht aus. Konzernchef Jürgen Geißinger sagte am Dienstag bei der Präsentation der Halbjahresbilanz, der Vorstand arbeite an mehreren Szenarien, die auch die Möglichkeit einer Drosselung der Produktion einschlössen. Schaeffler müsse abwarten, wie sich die Kurzarbeit bei Opel auf das eigene Geschäft auswirke. Derzeit sei die Auftragslage noch gut. Opel fährt wegen der Absatzkrise ab Anfang September die Produktion zurück und schickt fast 10000 Mitarbeiter in Rüsselsheim und Kaiserslautern tageweise in Zwangspause. Neben der kriselnden General-Motors-Tochter, für die Schaeffler Teile liefert, nannte Geißinger auch schwächere Geschäfte mit Komponenten für Windkraftanlagen und den Maschinenbau. (Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.08.2012, Seite 5, Inland

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