-
10.08.2012
- → Feminismus
Wahlkampfthema Verhütung
Denver. Im Kampf um die nächste US-Präsidentschaft hat Amtsinhaber Barack Obama die Schwangerschaftsverhütung zum Wahlkampfthema gemacht. Sein republikanischer Herausforderer Mitt Romney würde das Land bei der Verhütung und bei Vorsorgeuntersuchungen für Frauen in die 1950er Jahre zurückkatapultieren, sagte Obama am Mittwoch in Denver im US-Staat Colorado. Dabei warb er vehement für seine Gesundheitsreform, mit der unter anderem die Kosten für Vorsorgeuntersuchungen wie Mammografie und für Verhütung an die Patientinnen zurückerstattet werden sollen.
Direkt an die Frauen gerichtet, betonte er: »Die Entscheidungen, die die Gesundheit der Frauen betreffen, sollten nicht von Politikern getroffen werden und nicht von Versicherungskonzernen, sondern von euch.« 53 Prozent der Wahlberechtigten in den USA sind weiblich.
(AFP/jW)
Direkt an die Frauen gerichtet, betonte er: »Die Entscheidungen, die die Gesundheit der Frauen betreffen, sollten nicht von Politikern getroffen werden und nicht von Versicherungskonzernen, sondern von euch.« 53 Prozent der Wahlberechtigten in den USA sind weiblich.
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feminismus