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Rote Liste neu aufgelegt

Immer mehr wirbellose Tierarten seien vom Aussterben bedroht, erklärte die Präsidentin des Bundesamts für Naturschutz (BfN), Beate Jessel, bei der Vorstellung der neu aufgelegten Roten Liste in Bonn. »Der Rückgang vieler Arten überwiegt die Zunahme einiger weniger Arten deutlich.« Fast die Hälfte (46 Prozent) der 6000 erfaßten Arten steht demnach auf der Roten Liste, ist also in ihrem Bestand gefährdet, extrem selten oder bereits ausgestorben. 1998 waren es noch 38 Prozent. Besonders dramatisch sei die Situation bei den Ameisen. In den vergangenen 25 Jahren wiesen fast 92 Prozent der Arten einen negativen Trend auf. Zwei Drittel der Langbein-, Tanz- und Rennraubfliegenarten und jede zweite Wildbienenart stehen ebenfalls auf der Liste.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.08.2012, Seite 15, Natur & Wissenschaft

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