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24.07.2012
- → Ausland
Schulbetrieb in Italien gefährdet
Rom. Die italienischen Provinzen schlagen wegen ihrer Finanznot Alarm. Einige von ihnen müßten die Schulen nach den Ferien womöglich aus Kostengründen geschlossen halten, warnte der Präsident der Vereinigung der Provinzen (UPI), Giuseppe Castiglione, am Montag in Rom. Mit den von der Regierung geplanten Einschnitten könnten die regionalen Verwaltungen den Schulbetrieb nicht garantieren. Die Warnung sei keine Übertreibung, erklärte auch der Präsident der süditalienischen Region Potenza, Piero Lacorazza. »Die Hälfte der Provinzen steckt in ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten«, fügte er hinzu. Einem Zeitungsbericht zufolge gilt das auch für eine ganze Reihe von großen Kommunen. »Mindestens zehn Städte sind in Gefahr«, zitierte die Tageszeitung La Stampa am Montag Regierungsmitarbeiter. Auch Neapel und die sizilianische Hauptstadt Palermo sind dem Bericht zufolge darunter. (Reuters/jW)
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