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Tote bei Anschlag auf Hochzeitsfeier

Kabul. Ein Selbstmordattentäter hat sich auf einem Hochzeitsempfang im Norden Afghanistans in die Luft gesprengt und 23 Menschen mit in den Tod gerissen. Rund 60 weitere wurden verletzt. Präsident Hamid Karsai verurteilte die Tat. Der Anschlag sei von »Feinden Afghanistans« ausgeführt worden, sagte Karsai. Er kündigte an, ein Team aus Kabul zu entsenden, um die Hintergründe der Tat zu untersuchen. Zunächst bekannte sich niemand zu dem Anschlag. Der Vater der Braut, Ahmad Chan Samangani, war seit vergangenem Jahr Parlamentsabgeordneter und galt als wichtige Führungsperson in der Provinz Samangan und im ganzen Norden Afghanistans. Er wurde bei dem Attentat ebenso getötet wie der Polizeichef der Region, der Provinzchef des Geheimdienstes und ein Divisionskommandeur der Streitkräfte.

Am Samstag kamen im Osten des Landes wieder zwei NATO-Soldaten ums Leben. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.07.2012, Seite 7, Ausland

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