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Schiffsunglück war »banaler Unfall«

Rom. Der Kapitän des vor der italienischen Küste gekenterten Kreuzfahrtschiffs »Costa Concordia« hat das Unglück als »banalen Unfall« bezeichnet. »Es war ein banaler Unfall, der wegen des Zusammenspiels menschlicher Handlungen tödliche Folgen hatte«, sagte Francesco Schettino am Dienstag abend in seinem ersten Interview seit dem Unglück vor einem halben Jahr. Er sei selbst »Opfer des Systems« und glaube nicht, »ein Verbrechen begangen zu haben«, sagte Schettino dem Privatsender Canale 5. Die Costa Concordia war am 13. Januar mit über 4000 Menschen an Bord vor der Toskana-Insel Giglio auf einen Felsen gelaufen und gekentert, 32 Menschen kamen ums Leben. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.07.2012, Seite 6, Ausland

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